Das Projekt Zusammenwachsen durch Empowerment und Begegnung richtet sich in erster Linie an zugewanderte Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, die ihren Lebensmittelpunkt in Thüringen haben. Der Projektrahmen umfasst drei Ebenen:
- Wissensvermittlung zur Stärkung der gesellschaftlichen Integration,
- Empowerment gegen Diskriminierung zur positiven Bestärkung und
- Begegnungsangebote mit einheimischen Bürger*innen zur Stärkung der wechselseitigen Akzeptanz.
Die Zielgruppe soll zunächst durch Wissensvermittlung bei der gesellschaftlichen Integration unterstützt werden. Die Wissensvermittlung erfolgt über zwei Formate: niedrigschwellige Informationsveranstaltungen (kurz: Infoveranstaltungen) und Dialogformate.
Infoveranstaltungen werden zum Bildungssystem, Gesundheitssystem und zum Arbeitsmarkt bzw. zur beruflichen Orientierung angeboten. Sie umfassen in der Regel einen 1,5 – 2stündigen Input mit der Möglichkeit anschließender Rückfragen bzw. dem Angebot zu einem vertiefenden Gespräch. Dialogformate sind hingegen 4 – 6stündige Workshopangebote zur Auseinandersetzung mit sozialen und emanzipatorischen Rechten wie Frauenrechte, Kinderrechte und das Recht auf Inklusion.
Im Rahmen von Empowerment-Trainings zum Umgang mit (Alltags-)Rassismus und Diskriminierung wird über die verschiedenen Diskriminierungsformen und -ebenen sowie über Antisemitismus und Rassismus aufgeklärt und die Teilnehmenden bekommen Bewältigungsstrategien zur individuellen Auseinandersetzung vermittelt.
Für die Begegnung mit der deutschen Bevölkerung sollen, gruppenübergreifend, zweimal jährlich Begegnungsfeste mit Kooperationspartnern organisiert werden.
Laufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2026
